Über mich

Wer bin ich?

Über mich - der ETF-Yogi spaziert gern im Wald

Willkommen auf meiner Infoseite. Wer bin ich? Was möchtest Du über mich erfahren? Nun, im wirklichen Leben heißt der ETF-Yogi Rolf Scheuermann und steht mitten im Berufsleben.

Ich arbeite nicht in der Wirtschaft, sondern als Angestellter an einer Hochschule. Dort bin ich als Geisteswissenschaftler im Bereich des Wissenschaftsmanagements tätig.

Mein Interesse für wirtschaftliche Themen reicht aber weit zurück. Bereits während der Schulzeit hatten mich Freunde mit einem allgemein bekannten Finanzberatungs- und Versicherungskonzern mit drei Buchstaben bekannt gemacht.

Für ca. 1 Jahr habe ich dort an Schulungen teilgenommen. Die haben Spaß gemacht und ich konnte viel über Motivation und Kommunikation lernen.

Das Ganze war im Stile eines Strukturvertriebs aufgebaut, was mich rasch skeptisch werden ließ. Der Druck zu verkaufen, war spürbar.

Das Wissen und die Einblicke in die “dunkle Seite” der Finanzindustrie nahm ich gerne mit. An einer Karriere dort war ich jedoch nicht interessiert.

Meinen Verwandten- und Bekannten irgendwelche Finanzprodukte andrehen, die sie nicht brauchen? Nicht mit mir. Das ist keine Provision der Welt wert.

Alle, die dort in der Pyramide über mir standen, hätten ohnehin deutlich mehr davon profitiert.

Zunächst war ich daher mein erster und einziger “Kunde” und startete meine Karriere als Privatanleger mit einem Sparplan auf einen mir selbst vermittelten geschlossenen Immobilienfonds im Versicherungsmantel.

Wie sich herausstellte, war das ein eher dürftiges Anlageprodukt. Große Freude (=Gewinn) hat mir der Fonds jedenfalls nicht gebracht, obwohl ich ihn mehr als 10 Jahre hielt.

Außerdem absolvierte ich nach dem Abitur ein “Kurzstudium” der Wirtschaftswissenschaften von einem Semester.

Im Prinzip hatte das BWL-Studium Spaß gemacht, denn ich mochte Mathematik. Trotzdem sah ich mich da nicht wirklich und absolvierte zunächst eine Krankenpflegeausbildung.

In der Folge arbeitete ich dann erst auf einer Unfallchirurgie und später in einer Einrichtung für beatmungspflichtige Patienten.

Die Ausbildung war eigentlich als Vorbereitung auf das Medizinstudium gedacht. Stattdessen wurde in dieser Zeit mein Interesse für die asiatische Philosophie geweckt.

Es zog mich nach Indien, wo ich fünf Jahre an einem tibetisch-buddhistischen Lehrinstitut Philosophie, Sprache und Meditation studierte.

Dies war eine fantastische Erfahrung, die ich nur jedem empfehlen kann. Meiner Meinung nach sollten junge Leute unbedingt für eine Zeit ins Ausland und am besten in eine ganz andere Kultur.

Meine Studien vertiefte ich dann weitere 10 Jahre an der Universität Wien mit einem Studium der Tibetologie und Buddhismuskunde sowie der Indologie.

Man kann durchaus sagen, dass ich mich lieber mit Büchern als mit Buchhaltung beschäftige, wobei ich gegen Letzteres auch nichts einzuwenden habe.

Im schönen Wien – nach wie vor meine Traumstadt – lernte ich auch meine wunderbare Frau kennen und unser Sohn kam zur Welt.

Die weitere berufliche Laufbahn führte mich dann weg von Wien nach Franken, genauer Erlangen.
Nach Wien also Erlangen. Na ja, es gibt ja auch viel Wissenswertes über Erlangen

Zwischendurch legte ich noch einen Zwischenstopp von anderthalb Jahren als Vertretung der Professur für Zentralasienwissenschaften in Leipzig ein.

In Erlangen war ich 7 Jahre im Wissenschaftsmanagement eines interdisziplinären Großprojekts zum Thema Schicksal, Freiheit und Prognose tätig.

Gegen Ende der Laufzeit des Projekts wechselte ich dann zurück in meine Heimat, an die Universität Heidelberg, wo eine vergleichbare Position frei wurde.

Die Arbeit macht mir viel Freude. Dennoch finde ich in meiner Freizeit immer wieder etwas Zeit, um Vorträge von tibetischen Gelehrten und Meditationsmeistern zu dolmetschen (Tibetisch-Deutsch/Englisch) – und natürlich neue Blogartikel zu erstellen.

Falls Dich meine geisteswissenschaftlichen Arbeiten tatsächlich interessieren, dann findest Du sie dort.

Ein kurzes Interview, dass Oliver von Finanzzauber mit mir zu meinem Hintergrund, dem ETF-Yogi-Blog und meinen Vorstellungen zur Geldanlage geführt hat, gibt es hier.

Was erwartet Dich auf diesem Blog?

Hast Du auch genug davon, dass findige Bankangestellte oder Versicherungsberater Dir mit immer neuen Tricks das Geld aus der Tasche ziehen?

Aus meiner Schulungszeit bei einem Finanzberatungsunternehmen habe ich mitgenommen, dass es vielen Beratern zwar um Gewinnmaximierung geht – nur leider nicht um Deine!

Die Rhetorikübungen dort fand ich sehr spannend. Seither bin ich bei Beratungs- aka Verkaufsgesprächen einigermaßen immun gegen diese Tricks.

Wenn Du Deine Geldanlage auch lieber in die eigene Hand nehmen willst, geht es Dir so wie mir.

Ich sollte allerdings hinzufügen, dass ich prinzipiell nichts gegen freie Finanzberater habe, insbesondere, wenn sie auf Honorarbasis arbeiten und nicht von Provisionen abhängig sind.

Eine Beratung kann auch sehr hilfreich sein. Es muss halt nur klar sein, wer da für wen arbeitet…

Begleite mich hier doch einfach auf meinem Weg als Privatanleger. In diesem Blog schreibe ich über unterschiedliche Themen, mit denen ich mich beschäftige. Insbesondere wird es dabei viel um die Geldanlage mit ETFs und Indexfonds gehen.

Auch andere Produkte werden genannt, sofern es mir sinnvoll erscheint. Was ich ganz allgemein zu Finanzprodukten sage, solltest Du aber bitte als Information bzw. meine persönliche Meinung auffassen.

Ich möchte Dich hier weder beraten noch Dir etwas verkaufen. Du findest hier einfach Artikel zu Themen, die mich rund ums Thema Finanzen interessieren.

Du hast es schon gemerkt. Ich dutze Dich einfach, denn ich mag es locker und ungezwungen. Hoffentlich ist das für Dich in Ordnung..

Umgekehrt brauchst Du mich natürlich auch nicht siezen, wenn Du mir schreibst. Ein “Hallo Rolf” reicht vollkommen. Sonst fühle ich mich gleich noch älter, als ich ohnehin schon bin.

Ich freue mich schon auf den Austausch mit Dir…

Wie ich investiere?

Das ist kein Geheimnis und ich verrate es Dir gerne. Nachdem zwischenzeitlich der Erwerb einer kleinen selbstgenutzten Immobilie für die Familie angesagt war, befindet sich unser ETF-Portfolio erst wieder seit Anfang 2018 im Aufbau.

Unser Portfolio habe ich bereits in einer eigenen Artikelserie ausführlich vorgestellt. Ganz kurz: es bestand lange Zeit aus 10 ausschüttenden Aktien-ETFs mit denen ich mein Investment weltweit über mehrere 1000 Unternehmen streue. Insgesamt setze ich auf eine Übergewichtung der Faktoren Small Cap, und insbesondere auch Small Cap Value.

Außerdem habe ich extra ein wikifolio-Musterdepot angelegt. Du findest es hier. Achtung: das soll jetzt keine Anlageempfehlung sein. Ich unterhalte das wikifolio-Musterdepot in erster Linie, damit Du ganz transparent nachverfolgen kannst wie ich mein Geld anlege und wie sich das Portfolio entwickelt.

In unserem Portfolio sieht es aber mittlerweile etwas anders aus. Das liegt zum einen daran, dass wir ständig nachkaufen und auch noch einiges andere ETFs sowie die erwähnten Restaktien enthalten sind.

Hinzu kommt auch noch eine ETF-Schließung, die es nötig machte, das Portfolio anders auszurichten. Dazu werde ich demnächst mal noch einen weiteren Artikel schreiben.

Wie ich diesen Blog betreibe

Tja, alle Texte die Du hier liest, schreibe ich natürlich selbst. Als Software verwende ich WordPress. Genauer gesagt 1-click-WordPress, dass von one.com gehostet wird. Das funktioniert super. Es gibt dort einen tollen Support und ist dazu noch ziemlich günstig.

Falls Du darüber nachdenkst, einen eigenen Blog oder eine Webseite zu starten, ziehe das ruhig in Erwägung. Bloggen macht wirklich Spaß. Wenn Du über diesen Link* ein Hosting-Paket bei one.com buchst, erhältst Du jetzt sogar 6 Euro Rabatt.

Einen Überblick über meine bisherigen Artikel findest Du hier.

Der ETF-Yogi-Blog ist auch auf dem Finanzblogroll gelistet.
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