Porridge – Ein günstiges, gesundes und schnelles Frühstück

Hafer-Porridge, ein gesundes und günstiges Frühstück für alle. Das Rezept ist einfach.

Mal ehrlich. In den sozialen Medien wirst Du derzeit doch bereits mit genug fragwürdigen politischen Ansichten konfrontiert. Ertappst Du Dich auch manchmal dabei? Bei Beiträgen von manchen Personen wünsche ich mir, dass sie doch lieber wieder Katzenbilder oder Fotos von ihrem Essen posten würden. Vielleicht geht es anderen ja mit meinen Artikeln genauso. Warum also nicht einmal einen Beitrag über Porridge.

Schließlich dürfen in keinem Blog Kochrezepte fehlen; auch in einem Finanzblog nicht. Das gilt natürlich umso mehr, wenn es zum Thema passt.
Im gestrigen Artikel ging es um 15 Spartipps, die uns dabei helfen, das Hamsterrad schneller zu verlassen. Bei Tipp Nr. 5 riet ich Dir dazu, selbst mehr zu kochen.

Porridge – auch für Laienköche geeignet

Große Töne übers Kochen spucken kann jeder. Wer uns näher kennt weiß, dass in unserer Küche meine Frau das sagen hat. Ich koche gerne, aber sie kann das einfach viel besser. Leichte Gerichte kriege ich schon auch einmal hin. Weit her ist es mit meinen Kochkünsten aber nicht.

Einen Bereich darf ich trotzdem übernehmen: das Frühstück. Hier möchte ich Euch daher mein Lieblings-Frühstück vorstellen, Porridge. Es ist günstig, gesund und Du kannst es sehr schnell zubereiten. Wenn ich das kann, kann es jeder!

Porridge – Du kannst natürlich auch einfach Brei dazu sagen – aber Porridge ist irgendwie besser für meine Ohren. Das klingt nicht so sehr nach Babynahrung.

Porridge – ein Arme-Leute-Essen mit Geschichte

Tatsächlich ist es wohl eines der ältesten Gerichte der Welt, von dem man weiß. Der Einsatz von Gerste ist in frühen Quellen aus Afrika, Asien und Europa belegt. Die frühesten archäologischen Funde stammen wohl aus dem Iran und sind gut 10.000 Jahre alt. Auch die alten Griechen verzehrten anscheinend bereits lange vor den Schotten ein Porridge aus Gerste.

Da es sich schon so lange gehalten hat, muss doch etwas daran sein. Auch in unserer Familie hat sich Hafer-Porridge schnell zum Standardfrühstück entwickelt. Gerade im Winter, ist es schön, Morgens etwas Warmes zu essen. Porridge ist sehr gesund und nährreich. Es macht auch ziemlich satt und hält eine ganze Weile vor.

Tatsächlich lässt es sich mit etwas Routine sehr schnell zubereiten. Es dauert kaum länger, als ich ohnehin brauche, den Tisch zu decken. Es ist fertig, sobald der Rest der Familieaus dem Bad kommt. Mehr als 5 Minuten benötige ich dafür selten.

Es ist zudem sehr günstig und gilt auch oft als Arme-Leute-Essen. Die paar Haferflocken kosten nicht viel. Statt Haferflocken kannst Du natürlich auch andere Getreideflocken nehmen. Neben Hafer bieten sich zum Beispiel auch Gerste, Reis, Maisgrieß oder Hirse an.

Die Zutaten hast Du sowieso alle (oder zumindest mehrheitlich) Zuhause. Bei uns kommen ausschließlich Bio-Produkte zum Einsatz, aber das ist natürlich kein Muss. Porridge eignet sich hervorragend, um Obst aufzubrauchen, das ohnehin weg muss.

Rezept für einen schnellen Hafer-Porridge

Es gibt sicher auch ausgefeiltere Rezepte, die Du zuhauf im Netz finden kannst. Ich habe für mich ein ganz simple Herangehensweise etabliert. Du brauchst dazu folgende Utensilien und Zutaten:

  • Einen Topf + Kochstelle + Holzlöffel zum umrühren
  • Milch
  • Haferflocken
  • Obst, klein geschnitten (z.B. Äpfel, Mandarinen, Birnen, Trauben)
  • ggf. Nüsse (bei mir sind es z.B. Cashews und Walnüsse)
    Rosinen
  • Einen Esslöffel Honig (oder Zucker
  • Eine Prise Zimt
  • Eine Prise Salz

Zur Zubereitung koche ich schnell die Milch auf hoher Stufe (8-9) auf. Pass dabei auf, dass sie nicht überkocht. Das geht SEHR schnell und man sollte den Topf daher nicht aus den Augen lassen.

Sobald die Milch kocht, stelle ich die Platte ab oder auf die Stufe 1-2. Das hängt davon ab, ob ich mehr oder weniger Milch verwendet habe. Dann gebe ich erst die Haferflocken hinein und füge nach und nach den Rest hinzu. Manchmal schneide ich das Obst auch erst, wenn die Haferflocken schon drin sind. Das Ganze lasse ich dann ca. 3 Minuten ziehen.

Natürlich sollte man auch dann noch aufpassen, dass nichts anbrennt. Hin und wieder umrühren reicht, wenn die Platte ausgestellt ist. Dann kann nicht mehr viel passieren. Ist das Porridge fertig, aber jemand braucht etwas länger im Bad, kein Problem. Du kannst den Topf einfach auf der ausgeschalteten Platte stehen lassen. So bleibt der Porridge warm. Wie versprochen, das Rezept war ganz einfach.

Unser Sohn verschmäht manchmal bestimmte Obstsorten. Gerade waren es eine Zeit lang Mandarinen. Da wir nicht auch darauf verzichten wollten, habe ich diese einfach separat in unsere Müslischälchen gegeben. Am Ende gieße ich nur noch das heiße Porridge darüber lasse es kurz im Schälchen durchziehen. Das reicht völlig. So kannst Du das Porridge auch individuell varrieren. Es geht auch, falls Du Dich einmal in der Menge verschätzt hast und Du das Porridge etwas strecken willst.

Im Prinzip ist ein Porridge nichts anderes als ein guter Indexfonds. Kostengünstig und breit diversifiziert durch vielfältige Zutaten erhältst du eine solide Basis, die lange vorhält.

In diesem Sinne, wünsche ich Dir einen guten Appetit!

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