Ehe und Geldanlage – Die Ehe mein bestes Investment?

Die Ehe und die Anlage - die Hochzeit mein bestes Investment?

Ich höre bereits die Proteste. Uff. Wie kann man die Ehe nur als Investment bezeichnen? ETF-Yogi, das ist doch jetzt völlig daneben. Andere werden einwenden, dass die Ehe aus finanzieller Hinsicht ohnehin ein Verlustgeschäft ist und ganz sicher kein “bestes Investment.”

Keine Sorge, hier kommt jetzt kein plumper Rat, sich einen wohlhabenden Partner zu angeln. In Beziehungsangelegenheiten ist Geld keine Triebkraft für mich. Ebensowenig werde ich die Ehe finanziell schön reden. Ich gehe auch nicht allzu sehr in Details wie Scheidungskosten, Gütertrennung oder Unterhalt .

Viel mehr möchte ich hier aus der Perspektive einer immerhin schon zwölf Jahre dauernden Ehe ein Plädoyer für diese Institution halten. Trotz ihres schlechten Rufes – sowohl aus finanzieller, aber auch auch menschlicher Hinsicht – kann die Ehe ein gutes Investment sein . Ähnlich wie bei einem Depot, ist es dafür aber notwendig, dass man sich kontinuiertlich darum kümmert.

Das Ehe-Investment – Was kann da schon schiefgehen?

Die Scheidungsraten in Deutschland sind heute sehr hoch. Durchschnittlich dauert eine Ehe hierzulande 14,9 Jahre. Schluck. Und ich dachte immer, mit unseren gut 12 Jahren hätten wir den Durchschnitt schon geschlagen.

Na ja, meine Frau ist Österreicherin und zum Zeitpunkt der Heirat lebten wir dort. Da lohnt also der Blick ins Nachbarland, um sich besser zu fühlen. In Österreich beträgt der Durchschnitt nur gut 10 Jahre und damit hätten wir den Durchschnitt schon mal geschlagen.

Von den ca. 450.000 Ehen pro Jahr in Deutschland werden jährlich 150.000 geschieden. Bei einer fünfzehnjährigen Haltedauer scheinen Aktienanlagen also deutlich sicherer zu sein. Da kommen Verluste statistisch quasi kaum vor. Der vermeintlich sichere Hafen der Ehe ist vergleichwesie eher dem Bereich der Hochrisiko-Investments zuzuordnen.

Bei der Geldanlage mit Aktienwerten lässt sich das langfristige Risiko immerhin durch breite Streuung über viele Einzelinvestments ganz gut in den Griff bekommen. Von mehreren gleichzeitigen “Einzelinvestments” würde ich bei der Ehe hingegen dringend abraten. Wird man beim Seitensprung erwischt, tolerieren das die wenigsten Partner.

Bei Einzelinvestments in Aktien denken viele, sie könnten das Risiko durch Recherche minimieren. Wie die Forschung dazu zeigt, ist das leider nur Illusion, denn vieles lässt sich einfach nicht vorhersehen. Bei der Ehe ist das leider ähnlich. Der weitverbreitete Ratschlag, den ich wie so viele auch von meinen Eltern erhielt, ist aber besser als nichts:

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet.

Okay. Diese Formulierung ist nur frei nach Friedrich Schiller, denn das Original lautet selbstverständlich:

Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herze findet.
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

Klar. Es ist sinnvoll sich erst einmal gut kennenzulernen. Eine Gewähr für eine glückliche Ehe ist aber auch das nicht. Es gibt auch hier viel Unvorhergesehenes. Außerdem vernebeln einem die ursprünglichen Gefühle und Hormone die Wahrnehmung.

Es ist ähnlich wie bei Aktien. Wenn die Gier übernimmt, schaltet sich der Kopf oft aus. Das trübt die eigene Entscheidungsfindung in nicht unerheblicher Weise. Es gibt Entscheidungen, über die sollte man einmal (oder ruhig auch mehrmals) schlafen.

Wie sieht es mit der Ehe bei Anderen aus?

Okay. Unsere beiden Eltern haben mittlerweile schon den Gold-Standard in der Ehe erreicht. Es geht also doch. Allerdings ist das natürlich noch eine andere Generation. In meinem Umfeld sieht es da schon ganz anders aus.

Viele meiner Bekannten, Kollegen und früheren Schulkameraden sind heute geschieden, teilweise sogar mehrfach. Die Scheidung scheint eher die Norm zu sein als die Ausnahme. Eindeutig gilt hier aber ebenso wie an der Börse: hin und her macht Taschen leer.

An einen Fall erinnere ich mich ganz besonders. Einen Schulfreund traf ich nach dem Schulabschluss in unregelmäßigen Zeitabständen wieder. Wir hatten uns beide an Stelle des Wehrdienstes für 8 Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr verpflichtet, wenn auch in unterschiedlichen Stadtteilen.

Bei einer der ersten Begegnungen, die alle 2-3 Jahre stattfanden, berichtete er mir davon, dass er verlobt sei. Ich gratulierte und wünschte ihm alles Gute. Bei unserem nächsten Treffen erkundigte ich mich nach seiner Ehe. Autsch. Falsches Thema. Definitiv.

Es folgte eine Schimpftirade. Ich solle bloss nicht heiraten. Das sei ein verdammter Mist. Die Ehe ist nur für die Geldvernichtung gut. Unschwer zu erahnen: er war mittlerweile geschieden. Es klang nicht danach, als wäre das einvernehmlich über die Bühne gegangen. In jedem Fall war die Sache wohl ziemlich teuer.

Ich habe mich davon nicht abschrecken lassen. Er aber auch nicht. Ein paar Jahre später traf ich ihn wieder. Dieses Mal ein ganz anderes Bild. Er war überglücklich und berichtete davon, bald noch einmal heiraten zu wollen. Wieder freute ich mich für ihn.

Leider war es unser letztes Treffen, da unser beider Dienst bei der Feuerwehr zu Ende ging und ich die nächsten 15 Jahre im Ausland verbrachte. Vor Kurzem hörte ich aber von einem anderen ehemaligen Schulfreund, dass wohl auch diese Ehe nicht lange Bestand hatte. Sehr gerne würde ich einmal hören, wie es weiterging.

Mit Unterhalt für ehemalige Partner und gegebenenfalls Kinder, kann das ziemlich teuer werden. Wenn man dann noch eine Wohnung oder ein Haus besitzt, wird es leicht kompliziert. Nicht selten endet das in der Privatinsolvenz. Auch das konnte ich im Umfeld schon direkt beobachten.

Auch Anwaltskosten sind zu bedenken, vor allem wenn es auch noch Streit gibt. Eine Bekannte hat mir vor Kurzem berichtet, dass sie gerade wieder ein paar tausend Euro für einen Rechtsstreit mit ihrem Eheman benötigt hatte. Der Grund: man konnte sich nicht auf die Schule einigen.

Wieso meine Ehe mein bestes Investment ist

Eine Ehe muss gepflegt werden

Doch zurück zum Thema. Wieso betrachte ich meine Ehe als mein bestes Investment? Zunächst einmal hatte ich mit meiner zauberhaften Frau definitiv unglaubliches Glück. Okay. Die ersten Schmetterlinge im Bauch sind nach 12 Jahren natürlich verflogen, aber wir sind trotzdem immer noch sehr, sehr glücklich. Was soll ich sagen: ich liebe meine Frau.

So. Das musste raus. Meine Frau liest den Blog natürlich auch hin und wieder. Wenn sie die Überschrift des Artikels sieht, wird Sie ihn ganz bestimmt anschauen und sich (hoffentlich) über diese Sätze freuen. Komplimente sind auch nach ein paar Jahren Ehe immer noch ganz wichtig.

Beziehungen müssen gepflegt werden und die Ehe ist definitiv eine solche. Da braucht es kontinuierliche Arbeit und Aufmerksamkeit, ebenso wie bei einem Depot.

Unser bestes Investment verdanken wir unserer Frau

Tatsächlich verdanken wir meiner Frau unser aktuell bestes Investment in finanzieller Hinsicht. Sie bestand darauf, vor ein paar Jahren eine selbstgenutzte Eigentumswohnung zu kaufen. Ich fand die Idee auch gut und wir fanden nach kurzer Suche ein geeignetes Objekt.

Wir machten da etwas Abstriche was Größe und Lage anging. Dadurch mussten wir aber nur wenig Geld aufnehmen und konnten dieses mit einer hohen Rate zurückzahlen. Die monatliche Rate waren aber nicht viel höher unsere vorherige Miete. Der Unterschied konnte dank einer Gehaltserhöhung ausgeglichen werden.

Optisch war die Wohnung in einem schlechtem Zustand. Man brauchte zu Anfang etwas Fantasie. Wir mussten zum Beispiel erst eine Wand einziehen, damit daraus wieder eine Dreizimmerwohnung wurde. Auch der Boden war gruselig und der Sicherungskasten schief in die Wand eingebaut. Die Elektrik musste komplett erneuert werden.

Niemand wollte sie haben. Das gab uns natürlich Spielraum bei der Verhandlung. Wir nahmen uns einen Gutachter dazu und ich nutzte die Chance nach einer Besichtigung mit den Nachbarn zu sprechen. Die Substanz war in Ordnung und wir entschieden uns dafür. Bisher lagen wir damit goldrichtig.

Nur mal nebenbei: ich würde beim Immobilienkauf auch in Zukunft immer unbedingt einen Gutachter dazu holen. Er fand ein, zwei Mängel durch die sich der Kaufpreis um einen niedrigen fünfstelligen Betrag senkte. Das war die paar hundert Euro allemal wert.

Perfektes Timing. Stand jetzt ist das Bankdarlehen abbezahlt und der Wert der Wohnung ist seither nur gestiegen. Wände, Elektrik, Fußboden und Küche wurden beim Einzug neu gemacht und dadurch fühlen wir uns sehr Wohl. Der Wer hat sich mittlerweile fast verdoppelt. Da war natürlich auch etwas Glück dabei.

Lieber Geld ausgeben oder sparen

Der finanzielle Freiraum durch die Mietfreiheit hat uns überhaupt erst ermöglicht wieder richtig zu sparen. Die Summe, die vorher in die Darlehensrückzahlung ging wandert jetzt monatlich in ETFs. Dank einer Gehaltserhöhung sogar noch deutlich mehr.

Auch dahingehend habe ich Glück. Der ehemalige Anlageberater und Sachbuchautor Paul Merriman berichtet in seinen Podcasts immer wieder, dass die Beratung von Ehepaaren meistens schwierig ist. Oft haben die Partner sehr unterschiedliche Auffassungen. Sehr oft ist einer der Ehepartner eher ein Ausgeber und der andere eher ein Sparer.

Mit den Jahren habe ich vielen Paaren dabei geholfen, Lösungen zu finden, die Ihr finanzielles Überleben gesichert haben – aber auch ihre Beziehung.

Very often, one spouse is more of a spender and the other is more a saver. Over the years I helped many couples find solutions that preserved their financial viability — and their relationships.

Quelle: paulmerriman.com

Tatsächlich ist das bei uns aber sehr einheitlich. Wir sind beide wohl eher zur Sparsamkeit erzogen. Klar. Wir gönnen uns auch mal etwas, aber an unnötigem Luxus hängt unser Herz nicht. Der Frugalismus in seiner reinen Form ist mir zu extrem, aber viele Punkte einer frugalen Lebensweise beherzigen wir ganz natürlich.

Genauso kommt es aber auch vor, dass einer der Partner jede Form des Risikos bei der Geldanlage scheut und darauf besteht, dass alles auf einem “sicheren” Festgeldkonto oder in Anleihen liegt. Dabei ist dort nur eines sicher: der Kaufkraftverlust dank Inflation.

Eine große Hochzeitsfeier muss sein, oder?

Auch einen anderen Tipp von Paul Merriman haben wir ganz natürlich berücksichtigt. Wir hatten damals nur eine kleine Hochzeitsfeier mit den engsten Freunden und Verwandten. Hier entstanden keine großen Kosten, die dann auch noch unsere Eltern übernahmen.

In einem aktuellen marketwatch-Artikel beschreibt Paul Merriman die Auswirkungen sehr schön und rechnet ein Beispiel durch. Was passiert, wenn man statt einer 40.000 $-Hochzeit nur 1.000 $ ausgibt und den Rest anlegt?

Hätte man den Betrag zum Beispiel von 1970 bis 2017 in einen Index-Mischfonds wie den Vanguard Target Date-Fonds angelegt, der in diesem Zeitraum ca. 10% pro Jahr an Rendite einbrachte, wären da nach 40 Jahren 1.77 Millionen $ daraus geworden. Damit wäre dann also mit 65 die Rente gesichert, ohne das weitere Einzahlungen notwendig sind.

Leider hatten wir damals kein Budget von 40.000 € für unsere Hochzeit zur Verfügung und haben deswegen auch kein Geld angelegt. Immerhin haben wir uns mit unserer Hochzeit aber nicht verschuldet. In der Folge hat uns das viele Möglichkeiten eröffnet und wir konnten zum Beispiele unsere aktuelle Wohnung kaufen.

Ehegatten-Splitting und doppelter Freibetrag

Natürlich bringt die Ehe in Deutschland auch steuerliche Veränderungen in Form steuerlicher Vorteile mit sich. Die sollte man nicht vergessen. Danke noch mal an den Kommentar von Nico, dem gleich aufgefallen ist, dass dieses wichtige Thema fehlte.

An erster Stelle ist hier natürlich das Ehegattensplitting zu nennen. Das klingt jetzt erst Mal martialisch, ist aber finanziell eine tolle Sache. Je nach Einkommenssituation macht es viel aus. Bei uns ist ein Gehalt deutlich höher als das andere und dadurch bleiben uns monatlich über 100,- mehr zur Verfügung, die natürlich direkt angelegt werden.

Dank Steuerklasse 3 und 5 steht uns das Geld auch sofort zur Verfügung. Oft muss man dann mit einer Nachzahlung rechnen, aber wir hatten da bisher Glück und haben meistens sogar trotzdem noch etwas zurück bekommen.

Für den Vermögensaufbau mit ETF ist der Sparerfreibetrag natürlich auch eine wichtige Sache. Verwendet man ein gemeinsames Depot, steht einem hier auch der doppelte Freibetrag von 1602 zur Verfügung. Dieser wird auf Zins- und Dividendeneinnahmen angerechnet. Das gilt im Übrigen auch für die Vorabpauschale.

Es gibt auch noch ein paar weitere Vorteile wie zum Beispiel die Möglichkeit, teure Geschenke steuerfrei zu machen oder gegebenenfalls Vorteile beim Elterngeld. Trotzdem würde ich strikt davon abraten vor allem aus steuerlichen Gründen zu heiraten. Das kann schiefgehen und die Folgekosten können dann wesentlich höher sein als die Ersparnisse.

Auf die Partnerwahl uns seine Ehe zu achten ist essenziell für den Anlageerfolg

Viele machen sich endlose Gedanken über die Anlagestrategie, aber verschwenden leider keine Gedanken über eine sehr wichtige Sache: ihre Ehe. Tatsächlich ist das aber in vielen Fällen entscheidend für den Anlageerfolg.

Was nützt es, wenn man fleißig spart, regelmäßig investiert und dann alle paar Jahre sein Vermögen halbiert, weil man immer wieder heiratet und sich dann scheiden lässt?

Für die Ehe gibt es leider keine zuverlässigen Sacherständigen wie beim Wohnungskauf. Man kann sich natürlich vorher auf den Rat von Bekannten und Verwandten stützen, denen man vertraut, aber zuverlässig ist das nicht.

Ein schöner Ratschlag findet sich dafür im Suhrlekkha, Nāgārjunas Brief an einen Freund. Dabei handelt es sich um ein buddhistisches Lehrwerk, dass der indische Meister Nāgārjuna (2./3. Jhdt n. Chr.) für einen befreundeten König verfasst hat.

Bezüglich der Partnersuche rät er dort Folgendes:

(Die Art Frau,) die man als Göttin der Familie verehrt ist liebevoll wie eine Schwester, steht einem Nahe wie eine Schwester, sorgt sich um einen wie eine Mutter und unterwürfig wie eine Dienerin

(The type of wife) to revere as a family deity is the one who is kind like a sister, one who is dear like a friend, one who wishes your benefit like a mother, or one who is subject to you like a servant.

Nāgārjuna’s Letter to a Friend*, Vers 37

Tja. Ich kann jetzt nur hoffen, dass meine Frau den Artikel doch nicht bis zum Ende gelesen hat. Ansonsten bekomme ich jetzt wirklich Ärger, denn unterwürfig wie eine Dienerin ist sie definitiv nicht. Aber das ist auch gut so!

Man muss diese Aussage natürlich aus ihrem kulturellen und zeitlichen Kontext herauslösen, aber dann sind aber schon ein paar wichtige Punkte enthalten. Es ist wichtig, dass man sich redlich bemüht, ein partnerschaftliches Verhältnis zu pflegen.

Einen weiteren Punkt sollte man aber noch ergänzen. Auch nach ein paar Jahren ist in einer “guten” Ehe (was immer das sein mag) eines sehr wichtig: gemeinsam zu lachen. Das sollte nicht zu kurz kommen.

Zum Abschluss nur noch der ernstgemeinte Rat: passt auf Eure Beziehung auf! Das kann heutzutage sehr schnell gehen und die Auswirkungen sind nicht gerade angenehm, nicht nur in finanzieller Hinsicht. Hier lohnt es sich wirklich etwas zu investieren, zum Beispiel Zeit, denn es muss nicht immer Geld sein.

Wie immer: schreibt mir gerne, was ihr von diesem Artikel haltet. Wie seht ihr das mit der Ehe? Ich freue mich darauf, von Euch zu hören.

Titelbild: Ausschnitt aus der Speisekarte des Hochzeitsessens meiner Urgroßeltern im Hotel ihrer Eltern in Essen.

Ehe und Geldanlage - Die Ehe mein bestes Investment? 1

4 Antworten zu “Ehe und Geldanlage – Die Ehe mein bestes Investment?”

  1. Moin Rolf,

    ein wirklich schöner Artikel!

    Eine stabile, langfristige Beziehung ist mit das Wichtigste, was es gibt. Es steigert nicht nur unser Glücksgefühl, sondern macht sich auch finanziell bemerkbar. Ob dafür der formale Akt der Ehe nötig ist, darüber lässt sich streiten. Ich glaube durch die Ehe ist man einen Schnaps enger gebunden bzw. fühlt sich verpflichteter die Nummer auch wirklich durch zuziehen.

    Interessanterweise hast Du das Thema Steuern außen vor gelassen. Die Steuerersparnis, konsequent jährlich investiert, dürfte bei mir schon alleine bewirken fünf Jahre oder so früher in Rente zu gehen 🙂

    Die finanziellen Vorteile einer Ehe können sich schnell in Nachteile drehen, wenn die Nummer schief geht. Von daher gebe ich Dir völlig recht: Hege und Pflege Deine Liebste! Es ist finanziell deutlich ertragreicher die Herzensdame regelmäßig schön auszuführen, als das Gehalt durch viele Überstunden optimieren zu wollen.

    Alles Gute, nico

    1. Hallo Nico,
      Du hast natürlich vollkommen recht. Vielen Dank für den Hinweis. Die Steuer habe ich völlig vergessen und die gehört da selbstverständlich dazu. Das Ehegattensplitting macht bei uns auch einiges aus und fließt direkt in die Anlage. Dazu kommt natürlich auch noch der doppelte Freibetrag. Ich werde es oben noch hinzufügen.

      Persönlich empfand ich es schon so, dass es mit der Ehe fester wurde. Ich war ja bei der Heirat nicht mehr ganz jung und hatte vorher schon in längeren Partnerschaften gelebt. Die Hochzeit war irgendwie eine andere Nummer. Es fühlte sich für mich wie ein Gelübde an. Da ist es schon gut, wenn man sich sicher ist, dass man es will. Ich kann gut verstehen, dass manche Leute da noch einmal kalte Füße bekommen.

      Gruß, Rolf

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