(Über) 1 Jahr ETF-Yogi-Finanzblog: der 100. Artikel

1 Jahr ETF-Yogi-Finanzblog. Das muss gefeiert werden.

Was Dich in diesem Artikel anlässlich des 100. Artikels und 1 Jahr ETF-Yogi-Finanzblog erwartet:
Natürlich eine digitale Geburtstagsfeier mit reichlich Selbstbeweihräucherung,
ein Überblick über die Leserentwicklung,
ein Überblick über die Depotentwicklung,
und ein paar meiner Lieblingsartikel.
Suchst Du stattdessen eine Übersicht über alle älteren Artikel, dann klicke hier.

Carramba. 1 Jahr ETF-Yogi-Blog sind im Nu vergangen. Bereits am 31. Januar 2020 wäre die 1. Geburtstagsfeier fällig gewesen. Den entsprechenden Artikel hatte ich im Februar auch bereits vorbereitet, doch dann kam die Corona-Pandemie in Schwung und ich hab ihn völlig vergessen.

Die 1 Jahr ETF-Yogi-Geburtstagsfeier wurde also ein Opfer der Corona-Pandemie? Es scheint so. Der geplante Ball zum Jubiläum mit dem russischen Staatsballett musste schweren Herzens abgesagt werden.

100. Artikel nach etwas über 1 Jahr ETF-Yogi-Finanzblog.

Doch die nächste Feierlichkeit folgt gleich auf dem Fuß: schwer vorstellbar, aber der Artikel vom 20. April 2020, den Du gerade liest, ist tatsächlich der 100. Artikel! Eine schöne runde Zahl!

Dabei hatte ich vor gut einem Jahr ziemlich mit mir gerungen, ob ich überhaupt mit dem Blog online gehen sollte. Einerseits gibt es ja schon ein paar Finanzblogs. Andererseits war ich mir nicht sicher, ob ich es überhaupt schaffen würde regelmäßig etwas Neues zu posten.

Tja. Diese Sorge besteht nicht mehr. Im Ordner mit den Entwürfen befinden sich aktuell über 100 Themen, die ich noch ausarbeiten möchte. Das Bloggen macht also weiterhin Spaß und ich lerne ständig viel dazu.

Alles fing mit einem einfachen Willkommens-Post an. Im Februar folgten gleich 10 Artikel nach. Bis auf den Sommer, wo es eine kurze Schaffenspause gab, flossen die Artikel. Der 100. Artikel war schneller erreicht, als gedacht.

Entwicklung der Leserzahlen nach 1 Jahr ETF-Yogi

1 Jahr ETF-Yogi ist bereits vorüber. Gerade am Anfang hatte ich noch ein bisschen das Gefühl, ich schreibe da nur für mich selbst. Die Leserzahlen waren zunächst gering, aber vor allem in der zweiten Jahreshälfte entwickelten sie sich ordentlich nach oben.

Gegen Ende des letzten Jahres startete der Blog insbesondere im November und Dezember richtig durch. Im Jahresrückblick hatte ich mich ja auch schon bei Euch für die vielen tollen und durchwegs netten Kommentare bedankt!

Für den Jahresrückblick 2019 lagen mir die endgültigen Besucherzahlen noch nicht vor. Im Jahr 2019 stiegen sie tatsächlich durchgehend an, überschritten aber nur vereinzelt 1.000 Besucher pro Artikel.

Laut Google Analytics kam der Blog letztes Jahr insgesamt auf gut 11.000 Sitzungen und 23.500 Seitenaufrufe.

Im neuen Jahr sind es bereits jetzt schon knapp 38.000 Sitzungen und 45.500 Seitenaufrufe. Auch die Leserzahl hat sich 2020 gegenüber dem Vorjahr bereits verdreifacht.

Mittlerweile knacken die Artikel immer häufiger die Marke von 1.000 Abrufen. Dies gelang zum ersten Mal im Dezember mit dem Artikel zur Einführung von Depotgebühren bei flatex, der die 1.000 Abrufe knapp erreichte.

Nur eine Woche später veröffentlichte ich den Artikel zu den neuen ETF-Sparplan-Aktionen bei der DKB, der sogar über 3.000 Abrufe erhielt. Das war schon eine ziemliche Überraschung

Als Wissenschaftler, der sonst über alte tibetische Texte schreibt, bin ich so etwas nicht gewohnt. Da ist es schon toll, wenn eine handvoll Leute – fast alle persönliche Bekannte – überhaupt mitbekommen, wenn ich etwas veröffentliche.

Der Artikel zum 1. April wurde dann ausgerechnet zu meinem bis dato mit Abstand erfolgreichsten Artikel. Dabei hatte ich für diesen wohl von allen am wenigsten Zeit aufgewendet. Eigentlich wollte ich den Aprilscherz sogar ausfallen lassen, da ich mich etwas krank fühlte. (Corona ?)

Am Nachmittag des 1. April ging es mir besser und ich hatte plötzlich eine Idee. Eine halbe Stunde später stand der Artikel online. Am nächsten Morgen staunte ich nicht schlecht über die vielen Kommentare und Aufrufe.

Mit dem Aprilscherz fiel nach etwas über 1 Jahr ETF-Yogi-Blog zum ersten Mal die 10.000er-Marke. Insgesamt 12.000 Leute hatten den Artikel in kürzester Zeit gelesen. Selbst Google News schlug mir den eigenen Aprilscherz als Nachricht vor, die mich interessieren könnte.

Das war ein verdammt seltsames Gefühl und ich bin mir nicht sicher, ob das so rasch noch einmal gelingt.

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Social Media: Facebook, Instagram & Newsletter

Pünktlich zum Jahreswechsel übersprang auch der ETF-Yogi-Instagram-Account die 250er-Marke und fiel seitdem nicht mehr zurück, im Gegenteil. Aktuell tastet er sich an den 400. Abonnenten heran.

Auch bei Facebook waren es gegen Ende des Jahres bereits über 150 Abonnenten und das alles ohne Werbemaßnahmen. Auf Twitter und Pinterest poste ich auch regelmäßig, bin da aber nicht so aktiv und entsprechend ist die Entwicklung dort nicht so stark.

Mittlerweile haben sich auch schon einige Leute für den Newsletter angemeldet. So verpasst Du natürlich keinen neuen Beitrag. Egal wie Du mir folgst, in jedem Fall, vielen Dank für Dein Vertrauen!

10 meiner Lieblingsartikel

Eigentlich hat mir jeder Artikel viel Spaß gemacht. Im Laufe von gut 1 Jahr ETF-Yogi-Finanzblog gab es aber ein paar Artikel, die mir besonders viel Freude machten. Hier ein paar meiner liebsten Artikel (ohne Ranking):

Wenn Du einen Artikel hast, der Dir besonders gut gefällt, lass es mich gerne wissen. Ein Kommentar von Dir würde mich sehr freuen.

Depotentwicklung

Wenn ich die Entwicklung der Besucher nach 1 Jahr ETF-Yogi-Blog mit der unseres Portfolios vergleiche, werde ich fast neidisch auf den Blog. Dank Corona entwickelt sich das Aktien-Portfolio leider nicht so stetig nach oben.

In diesem Jahr verzeichnet unser Depot bisher einen Verlust von ca. -20% seit Jahresanfang. Zwischenzeitlich ging es dabei auch gut 30% nach unten. Da unser Anlagehorizont aber noch sehr lang ist, stört uns das wenig.

Irgendwie bin ich ziemlich froh darüber, dass uns der Einbruch so kalt lässt. Unser Aktienanteil beträgt quasi 100% – die 10% EM-Anleihen betrachte ich vom Risiko her auch als aktienähnliches Investment.

In guten Zeiten kann man sich ja Gedanken über die eigene Risikotoleranz machen. Wie hoch sie wirklich ist sieht man aber erst im Crash. Bisher habe ich noch nicht einmal darüber nachgedacht, ob ich etwas umschichten soll.

Dabei half vielleicht auch der Artikel zum Thema Sequence of Return. Mir war vorher bereits klar, dass ein Crash bei einem Sparplan und genügend langem Anlagezeitraum kein Problem darstellt.

Im Prinzip kann er sogar auch von Vorteil sein. Unsere Sparpläne läuft daher einfach weiter. Erhöhen tun wir sie aber nicht , da wir ohnehin bereits am Maximum sind.

Auch die regelmäßigen Ausschüttungen sind natürlich schön. Sie laufen im Crash einfach weiter und der psychologische Effekt des Belohnungsprinzips trägt dazu bei, dass wir unsere Strategie ganz entspannt weiter verfolgen.

Im Prinzip könnte man sagen, dass wir statt auf Anleihen als Defensive im Portfolio auf Ausschütter setzen, wie ich hier schon schrieb. Dabei verfolgen wir keine primäre Dividenden-Strategie, sondern tilten das Portfolio einfach stark in Richtung Value (genauer Small Cap Value).

Im letzten Jahr kam das Depot bereits auf Ausschüttungen von 50€ monatlich. In diesem Jahr sollten es bereits 100€ pro Monat sein, die wir im Vorhinein monatlich wieder reinvestieren.

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Fazit – 1 Jahr ETF-Yogi und der 100. Artikel

Das bisherige Fazit für 1 Jahr ETF-Yogi-Blog lässt sich leicht ziehen. Für den Blog war das ein fantastisches erstes Jahr (plus 3 Monate). Der 100. Artikel kam schnell zusammen und es macht immer noch viel Spaß.

In unserem Depot lief es zuletzt, dank Corona, zwar etwas unrund. Doch das Wichtigste: die Corona-Panik vieler Anleger hat uns nicht ergriffen. Die Einschätzung der eigenen Risikotoleranz waren richtig und die Taktik wurde unbekümmert fortgesetzt. Der erste Härtetest ist somit bestanden.

Das ist, für mein Empfinden, viel wichtiger als die richtige ETF- oder Fonds-Auswahl. Im Crash ist es vergleichsweise fast egal, ob Du einen günstigen ETF mit hoher Rendite besparst oder einen teuren aktiv gemanagten Fonds.

Wichtiger ist, ob Du in Panik verkaufst oder Deine Strategie durchhältst. Das hat mittelfristig einen größeren Effekt auf Deinen Anlageerfolg als die 1-2% Unterschied in der durchschnittlichen Jahresrendite.

Wie es jetzt weiter geht? Beim Depot habe ich keine Ahnung, was die nächsten Monate bringen. Vermutlich wartet noch eine Durststrecke auf uns, bevor es wieder aufwärts geht. Da unsere Sparpläne unvermindert weiter laufen, ist es das aber auch egal.

Im Blog geht es natürlich munter weiter und ich freue mich auf noch 1 Jahr ETF-Yogi Blog. Natürlich hoffe ich, dass Artikel Nummer 200 auch nicht lange auf sich warten lässt.

Bis dahin kannst Du aber gerne auch einen der ersten 100 Artikel lesen. Da ist doch bestimmt etwas dabei, was Du verpasst hast. Eine Übersicht aller bisherigen Artikel findest Du hier.

Auf Deine Kommentare und Anregungen freue ich mich bereits! Hinterlasse doch gerne eine kurze Nachricht und sag mir, was Du von dem Artikel hältst. Neben Lob und freundlichen Worten sind kritische Anmerkungen ebenfalls willkommen. Sie helfen mir dabei, den Artikel zu verbessern.

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2 Antworten zu “(Über) 1 Jahr ETF-Yogi-Finanzblog: der 100. Artikel”

  1. Hallo Rolf,

    herzlichen Glückwunsch zu diesem Meilenstein! Mich hast du auf jeden Fall als treuen Leser und Kommentierer gewonnen 🙂

    Mach weiter so und alles Gute für die nächsten 100 Artikel. Ich freue mich drauf!

    1. Hallo Timo,
      Vielen Dank! Darüber freue ich mich ganz besonders. Bei Deinen Kommentaren lerne ich auch immer etwas dazu! Die Freude ist also auf meiner Seite!
      Gruß, Rolf

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